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Der Weg zurück zur inneren Verbindung

Entdecke Selbstliebe, innere Stabilität und deine Verbindung zu dir selbst – finde Vertrauen in dich und in das Leben, auch in stürmischen Zeiten.

Manchmal beginnt eine spirituelle Reise nicht mit einer großen Erkenntnis, sondern mit einer leisen Sehnsucht.

Als mir eine liebe Freundin einen Link zu einer Blogparade über Spiritualität geschickt hat, war sofort ein innerliches Ja da. Noch bevor mein Verstand darüber nachdenken konnte, hat mein Herz bereits entschieden. Der Gedanke, meine Sicht und meine Erfahrungen zum Thema Spiritualität zu teilen, fühlt sich für mich lebendig und stimmig an.

Die leise Suche nach etwas Größerem

Wenn ich heute zurückblicke, habe ich das Gefühl, dass ich eigentlich mein ganzes Leben lang auf der Suche war.

Auf der Suche nach etwas Größerem als mir selbst. Nach einem Gefühl von Geborgenheit, innerem Frieden und nach einem tiefen Vertrauen – in mich und in das Leben.

Dabei kommen wir eigentlich alle mit genau dieser Verbindung auf die Welt.

98 % aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt (siehe Dokumentation „Alphabet – Angst oder Liebe“ von Erwin Wagenhofer). Kinder sind neugierig, offen und zutiefst intrinsisch motiviert zu lernen und zu verstehen, wie die Welt funktioniert. Niemand bringt ihnen bei, zu laufen oder zu sprechen – sie tun es aus einem inneren Impuls heraus und müssen nicht mühsam Vokabeln pauken, so wie wir, wenn wir eine Sprache lernen wollen. Sie entdecken die Welt mit Staunen, Vertrauen und einer natürlichen Lebendigkeit.

In diesen ersten Jahren sind wir noch ganz verbunden mit uns selbst und mit dem Leben. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes im Hier und Jetzt und im Flow. Sorgen um die Zukunft oder Hadern mit der Vergangenheit sind uns fremd.

Doch irgendwann beginnen wir, uns anzupassen. Wir möchten dazugehören, gefallen, geliebt werden. Schritt für Schritt lernen wir, Erwartungen zu erfüllen und uns an äußeren Maßstäben zu orientieren. Und wir entfernen uns dabei unbemerkt ein Stück von dieser ursprünglichen Verbindung zur Liebe.

Mein Versuch zu glauben

Ich wollte glauben. Vielleicht auch deshalb, weil ich früh verstanden habe, dass das Leben leichter erscheint, wenn man an etwas Größeres glaubt. In mir lebte eine tiefe Sehnsucht zu verstehen, wie das eigentlich funktioniert – dieses Vertrauen ins Leben.

Wir richten alle ständig unseren Glauben auf etwas aus. Entweder haben wir Vertrauen und glauben an ein gutes Ende, oder wir schauen ständig darauf, was uns nicht gelungen ist, und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht gelingen wird, und glauben somit an den Misserfolg.

In meiner Teenagerzeit habe ich mich für verschiedene Glaubensgemeinschaften interessiert. Ich habe gesucht, zugehört, beobachtet. Doch das Gefühl, wirklich glauben und vertrauen zu können, wollte sich nicht einstellen.

Heute weiß ich: Glauben ist nichts, was einfach entsteht, nur weil man sich entscheidet, einer Gemeinschaft beizutreten oder einer bestimmten Lehre zu folgen.

Für mich ist Spiritualität vielmehr ein Gefühl von innerer Verankerung geworden. Ein leises Zurückerinnern an etwas, das immer schon da war. An die Einheit des Lebens. An die tiefe Verbundenheit zwischen allem, was ist. Und an eine bedingungslose Liebe, die uns alle trägt.

Diese Liebe ist immer da.

Auch dann, wenn wir sie gerade nicht fühlen können.

Meine Aufgabe ist es, mich immer wieder bewusst für sie zu entscheiden – in den kleinen Momenten des Alltags genauso wie in den großen Herausforderungen des Lebens.

Der Wendepunkt: Verantwortung für meine Gefühle

Aus einer tiefen intrinsischen Motivation heraus habe ich mich viele Jahre intensiv mit pädagogischen Themen beschäftigt, mit Psychologie und Spiritualität. Ich habe gelesen, hinterfragt, geforscht und versucht zu verstehen.

Mit der Zeit begann sich vieles zu ordnen. Der Nebel wurde klarer und Zusammenhänge wurden sichtbar.

Doch der wirkliche Durchbruch kam erst in den Momenten, in denen das Leben mich herausgefordert hat. In Lebenskrisen. In Zeiten, in denen ich mich entscheiden musste, hinzuschauen, statt wegzulaufen.

In diesen Momenten habe ich begonnen, meine Gefühle wirklich anzunehmen. Nicht mehr gegen sie anzukämpfen, sondern Verantwortung für sie zu übernehmen.

Die Trigger liegen im Außen. Doch die Gefühle entstehen in mir – geprägt durch meine Erfahrungen, meine Konditionierungen und die Bedeutungen, die ich den Dingen gebe.

Gedanken erschaffen Realität

Unsere Gedanken spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sind schöpferisch. Sie formen unsere Wahrnehmung und damit auch unsere Realität.

Ich investiere Energie in meine Gefühle und Gedanken. Darauf richtet sich mein Glaube aus. Und genau darin liegt auch meine Freiheit.

Denn ich kann mich in jedem Moment neu entscheiden, wohin meine Aufmerksamkeit und meine Energie fließen.

In jedem Augenblick meines Lebens habe ich die Wahl: meinen alten, unbewussten Mustern zu folgen – oder mich daran zu erinnern, dass Liebe letztlich alles ist, was wirklich existiert.

Die Gefühle, die wir als „negativ“ bewerten, entstehen aus der Perspektive unseres Egos, das sich getrennt erlebt. Doch auch sie dürfen da sein. Auch sie wollen gesehen und gefühlt werden.

Und genau darin liegt ihre Transformation.

Der Weg zurück zur Selbstliebe

Je mehr ich beginne, die Schichten meines Egos zu lösen, desto deutlicher spüre ich etwas anderes in mir wachsen: eine tiefe Selbstliebe.

Und ich erkenne immer mehr, dass genau diese Selbstliebe nichts anderes ist als die bedingungslose Liebe, nach der ich so lange gesucht habe.

Mit ihr entsteht auch ein Gefühl von Sinn. Ein inneres Wissen, dass wir Teil von etwas Größerem sind.

Angst oder Liebe

Am Ende läuft für mich alles auf eine einfache Frage hinaus:

Angst oder Liebe?

Angst ist die Energie, die zusammenzieht. Sie versperrt, sie begrenzt, sie trennt. Sie lässt uns vergleichen, verurteilen, uns verstecken oder davonlaufen. Sie lässt uns klein werden und festhalten.

Liebe dagegen ist die Energie, die sich ausdehnt. Sie öffnet Räume. Sie verbindet, sie teilt und sie heilt.

Ich erlebe diese heilende Kraft der Liebe immer wieder – im Mitgefühl in therapeutischen Prozessen, in echten Freundschaften, in Beziehungen und letztlich auch in der Beziehung zum Leben selbst.

In den schwierigsten Momenten meines Lebens habe ich immer wieder erfahren, dass genau diese Liebe mich trägt.

Leise. Still. Und doch unerschütterlich.

Vielleicht ist Spiritualität Erinnerung

Vielleicht ist Spiritualität am Ende nichts, was wir erst lernen müssen.

Vielleicht ist sie vielmehr ein Erinnern.

Ein Erinnern daran, wer wir waren, bevor wir begonnen haben, uns anzupassen.

Ein Erinnern an die Liebe, mit der wir auf die Welt gekommen sind.

Und ein Erinnern daran, dass sie nie wirklich verschwunden war.

Sie war immer da.

Still wartend darauf, dass wir wieder beginnen, ihr zu vertrauen.

Schlussgedanken

Spiritualität ist für mich ein Weg zurück zur inneren Verbindung – zu Selbstliebe, Vertrauen und innerer Stärke. Indem wir lernen, unsere Gefühle anzunehmen und uns wieder an unsere innewohnende Kraftquelle zu erinnern, finden wir Halt und Orientierung, selbst wenn das Leben uns herausfordert. Jeder Moment bietet die Chance, Liebe bewusst zu wählen und alte Muster loszulassen.

Diesen Beitrag habe ich für die Blogparade „Spiritualität – was trägt mich wirklich?“ von Alexandra Cordes-Guth verfasst.

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Über die Autorin Karla Wachsmann

Karla Wachsmann Heilpraktikerin Psychotherapie Nürnberg

Ich bin Karla Wachsmann, Ihre Begleiterin auf Ihrem Weg zu persönlicher und mentaler Stärke. Seit vielen Jahren arbeite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Nürnberg und habe mich auf die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Stressbewältigung und Beziehungsberatung spezialisiert.

Mein Ansatz vereint fundiertes psychologisches Wissen mit einem umfassenden Verständnis für die menschliche Seele. In meiner Arbeit lege ich großen Wert darauf, dass jede Sitzung auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist – sei es in einer persönlichen Krise, bei beruflichen Herausforderungen oder auf dem Weg zu mehr Selbstakzeptanz.